09. Juli 2013 Kieler Universität überzeugt mit Strategie für internationale Alumni-Arbeit



30.000 Euro Preisgeld aus dem Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“

Die Entscheidung über die Siegeruniversitäten im Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ der Alexander von Humboldt-Stiftung ist gefallen. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gehört zu den erfolgreichen Hochschulen, deren neue Strategie für zukünftige Forschungsalumni mit 30.000 Euro gefördert wird. Darin setzt die CAU zunächst auf den Ausbau internationaler Partnerschaften in den Meereswissenschaften, vor allem in den USA, Kanada und China.

 

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Kieler Universität auf den Austausch von Nachwuchsforschenden sowie Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern.

„Kooperationen mit ausländischen Universitäten stellen ein wichtiges Fundament für den Ausbau internationaler Aktivitäten an der Kieler Universität dar. Eine der Kernaufgaben unserer Internationalisierungsvorhaben ist es deshalb, bereits bestehende Partnerschaften zu evaluieren und zu stärken, sowie neue fruchtbare Verbindungen einzugehen“, erklärt Professor Gerhard Fouquet, Präsident der Kieler Universität. „Internationale CAU-Alumni sind wichtige Botschafterinnen und Botschafter, wenn es darum geht, für eine Universität zu werben, an der sie selbst eine Zeit lang geforscht haben“, ergänzt Vizepräsident Frank Kempken, zuständig für die Internationalisierungsstrategie der Landesuniversität.

Forschende spielen aber in bestehenden Alumni-Netzwerken bisher eher eine untergeordnete Rolle. An der Kieler Uni sollen sie zukünftig gezielter einbezogen werden, auch um den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs im Ausland für Kiel zu begeistern. Der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ baut deshalb ein spezielles „Forscher-Alumni-Netzwerk“ für die Meereswissenschaften auf. „Wir wollen heute schon gezielt internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ansprechen und sie auf ihre Rolle als Alumni vorbereiten“, sagt Dr. Gesche Braker, Koordinatorin des Postdoktoranden-Netzwerkes IMAP des Ozeanclusters. „Wir wissen, dass aus einem lebendigen Alumni-Netzwerk wichtige Impulse für die Spitzenforschung entstehen. Das Potenzial wollen wir auch für die Meereswissenschaften und die Kieler Universität nutzen.“

Der Wettbewerb „Forscher-Alumni-Strategien“ ist das Nachfolgeprogramm des Ideenwettbewerbs „Forscher-Alumni deutscher Universitäten“ und greift noch stärker die systematische Forschungs-Alumni-Arbeit auf. Er ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist Teil der Initiative „Research in Germany“.

Weitere Informationen:
www.forscher-alumni.de

Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 49 Nobelpreisträger.

Kontakt:

PD Dr. Gesche Braker
Koordinatorin IMAP
Telefon: 0431/880-6550
E-Mail: gbraker@uv.uni-kiel.de